Die gante Zeit habe ich das Paket resolvconf verteufelt – dieses Mistding, das mir immer meine von Hand erstellte resolv.conf zerstört. Da dnsmasq darauf angewiesen ist, dass man seine IP 192.168.122.1 dort einträgt, kann man manchmal ganz schön das Suchen und Fluchen anfangen.
Lösung: Unter /etc/resolvconf/resolv.conf.d/ sind die Templates, die es benutzt. Wenn man da in die Datei head einfach seinen statischen DNS einträgt, läufts. Der Vorteil: Bei einem Testsystem mit dynamischer IP, evtl. sogar einem Laptop, bei dem sich der DHCP und die DNS-IPs ständig ändern, hat man seine schön dynamische resolv.conf.
echo "nameserver 192.168.122.1" >> /etc/resolvconf/resolv.conf.d/head
Ich hatte heute das Problem, dass grep mir bei der Suche in einem Testfile als Rückgabe
Binary file (standard input) matches
liefert. Interessanterweise passiert dies auch wenn ich mir den Inhalt mittels cat auf der Konsole ausgeben lasse und dies nach grep pipe. Die Datei wurde unter Windows erstellt, was auch das Problem zu sein scheint.
Der parameter “-a” bei grep kann das Problem lösen.
Array Inhalte zu sortieren in der Bash ist nicht weiter schwer.
Das folgende Beispiel würde ein Array “numberArray” mit Zahlen absteigend sortieren.
numberArray=($(echo ${numberArray[*]} | tr ' ' '\n' | sort -r))
Das Array wird nach tr umgeleitet, dort werden alle Leerzeichen durch Zeilenumbrüche ersetzt damit sort das ganze sortieren kann. Was und wie man sortieren will hängt hauptsächlich von sort ab.
Und wieder ein mal eine Problemlösung fürt ein Problem welches ich alle paar Monate aufs neue lösen muss / will.
Hat man die .bashrc geändert einfach den Befehl
. .bashrc
eingeben und schon ist die Änderung da. Auf das ich es nie wieder vergessen möge.
Einen sehr schönen Alias, der in keiner .bashrc oder was auch immer für einer Configdatei für eure Lieblingsshell fehlen darf, ist folgender:
alias grep="grep -n --color"
Fortan wird, wenn ihr grep verwendet, der treffende String farbig hervorgehoben. Wenn ihr mal einen großen SQL-Dump durchsucht habt, und eine Zeile ca. ein Parsec lang ist, dann wisst ihr das zu schätzen.
Wie aktiviere ich das dauerhaft?
Entweder durch eure .bashrc, dort einfach anhängen, oder in der /etc/basr.bashrc, dort gilt es dann für alle User des Systems.